Ersetzen Blogger bald die Lokalpresse?

Antwort: Nicht in absehbarer Zeit. Aber langsam etablieren sich ein paar Plattformen auf regionaler Ebene. Darüber hat das NDR-Magazin ZAPP einen kurzen Beitrag produziert.

Wenn Lokalzeitungen heiße Themen meiden, schlägt die Stunde der lokalen Blogger. In Regensburg und Passau entwickeln sie sich zur Alternative neben den etablierten Titeln.

 

Start-up Spritz will das Lesen revolutionieren

Das kleine Start-up „Spritz“ aus Boston hat sich mal genauer angeschaut wie wir Menschen Texte konsumieren und eine Technik entwickelt, die das Lesen schneller und effektiver gestalten soll.

Die These lautet, dass der Zeit-intensive Teil beim Lesen die Augenbewegung von Wort zu Wort ist. Um dies zu umgehen, werden die Wörter nun schnell hintereinander immer an der gleichen Stelle eingeblendet. Zusätzlich wird ein Buchstabe farblich hervorgehoben. Auf der Webseite des Unternehmens gibt es eine Demo dieser Darstellungsform.

Ob dies nun wirklich die Art zu lesen revolutioniert, wie auf der Seite behauptet wird, kann ich noch nicht richtig einschätzen. Aber es ist auf jeden Fall eine interessante Neuentwicklung zu diesem Jahrtausende alten Thema.

Doch eins ist sicher, diese Technik kann nur auf digitalen Medien optimal umgesetzt werden. In gedruckter Form kommt da wohl nur ein Daumenkino in Frage.

E-Book-Editor Sigil ist am Ende der Entwicklung

Die Open-Source-Software Sigil wird nicht länger weiterentwickelt. Das haben die Entwickler in ihrem Blog bekannt gegeben. Leider hat der Umzug des Projekts auf Github nicht den gewünschten Erfolg gebracht.

Auch wenn mit Sigil einer des besten Editoren für den EPUB-Standard nicht fortgeführt wird, kann die aktuelle Version noch einige Zeit genutzt werden. Als Alternative wird die ebenfalls freie E-Book-Verwaltung Calibre empfohlen. Diese unterstützt schon einige Features von Sigil und wird aktiv weiterentwickelt.

Ich bin gespannt wie es mit dieser Software, aber vor allem mit dem EPUB-Standard per se weitergeht.

(via heise.de)